Anleitung: Halte ein Leckerli über die Nase deines Hundes und bewege es langsam nach hinten über seinen Kopf. Der Hintern geht automatisch runter. Sobald er sitzt, sagst du „Sitz" und belohnst sofort.
Anleitung: Dein Hund sitzt bereits. Führe das Leckerli von seiner Nase langsam senkrecht nach unten zum Boden. Er folgt mit dem Kopf und legt sich ab. Gib das Kommando „Platz" erst, wenn er wirklich unten ist.
Anleitung: Lass deinen Hund sitzen. Mache einen halben Schritt zurück und belohne ihn, wenn er nicht aufsteht. Verlängere Abstand und Dauer schrittweise über mehrere Tage.
Anleitung: Ruf deinen Hund mit seinem Namen und dem Kommando „Komm", knie dich dabei kurz hin. Belohne überschwänglich jedes Mal, wenn er zu dir kommt. Das Kommen soll immer das Beste sein, was ihm passieren kann.
Anleitung: Lass deinen Hund sitzen. Halte ein Leckerli in der geschlossenen Faust auf Pfotenhöhe. Dein Hund tippt mit der Pfote dagegen. In dem Moment öffnest du die Hand, gibst das Leckerli und sagst „Pfote".
Anleitung: Sobald „Pfote" sitzt, übst du dieselbe Übung mit der anderen Seite. Halte deine Hand so, dass er die andere Pfote heben muss. Kommando: „Andere Pfote" oder „Links".
Anleitung: Aufbauend auf „Pfote geben". Halte deine offene Hand etwas höher und schräger. Dein Hund tippt dagegen. Führe das Kommando „High Five" ein, sobald er die Bewegung versteht.
Anleitung: Lege ein Leckerli auf den Boden und decke es mit der Hand ab. Sobald dein Hund aufhört zu schnüffeln oder daran zu kratzen, bekommt er das Leckerli. So lernt er, auf Reize zu verzichten.
Anleitung: Halte ein Leckerli an deiner linken Hüfte und laufe los. Belohne deinen Hund regelmäßig, wenn er auf Höhe deines Beins läuft, ohne zu ziehen. Konsequentes Üben macht lockeres Laufen zur Gewohnheit.
Anleitung: Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem langsamen Kreis. Dein Hund dreht sich mit. Sobald er eine vollständige Runde gedreht hat, gibst du das Kommando „Dreh" und belohnst.
Anleitung: Dein Hund liegt. Führe ein Leckerli von seiner Nase über die Schulter auf den Rücken, sodass er sich auf die Seite drehen muss. Bewege es weiter, bis er einmal komplett gerollt ist. Kommando erst, wenn die Bewegung klappt.
Anleitung: Halte ein Leckerli zwischen deinen Augen. Sobald dein Hund dir in die Augen schaut, sagst du „Ja" und belohnst. Ziel ist verlässlicher Blickkontakt auf das Kommando „Schau".
Anleitung: Strecke die flache Hand aus und sage „Warte". Dein Hund soll kurz innehalten, zum Beispiel vor dem Futter oder an der Tür. Nach zwei Sekunden gibst du das Freigabekommando „Okay".
Anleitung: Halte deine Faust vor den Hund. Er wird sie mit der Nase antippen. Belohne diesen Nasentupfer und füge das Kommando „Nase" oder „Touch" ein. Das ist die Basis für viele spätere Tricks.
Anleitung: Wirf ein Spielzeug, sag „Hol" und belohne deinen Hund, wenn er es zurückbringt und dir gibt. Fang mit kurzen Distanzen an und steigere dich. Zuverlässiges Apportieren braucht oft mehrere Wochen.
Anleitung: Dein Hund sitzt. Halte ein Leckerli etwas weiter über seinen Kopf. Er hebt die Vorderpfoten, um ranzukommen. Belohne sobald er auf den Hinterbeinen balanciert und verlängere die Dauer schrittweise.
Anleitung: Steh vor deinem Hund. Führe ein Leckerli direkt zwischen seine Vorderpfoten. Er neigt sich nach vorne, der Hintern bleibt oben. Sobald er diese Position hält, gibst du das Kommando „Verbeugen" und belohnst sofort.
Anleitung: Steh vor deinem Hund und gehe langsam auf ihn zu. Er weicht automatisch zurück. Sage dabei „Zurück" und belohne nach einigen Schritten. Mit der Zeit kannst du das Kommando ohne Körpereinsatz geben.
Anleitung: Dein Hund liegt im „Platz". Halte ein Leckerli flach auf dem Boden vor seiner Nase und ziehe es langsam weg. Er kriecht nach. Lege deine freie Hand locker auf seinen Rücken, damit er nicht aufsteht. Kommando: „Kriech".
Anleitung: Lege deinen Hund mit einem Leckerli sanft auf die Seite. Belohne diese Position ausgiebig. Dann führst du eine Pistolengeste ein und sagst „Peng". Dein Hund fällt zur Seite und bleibt regungslos liegen.
Anleitung: Klebe ein kleines Stück Tesa auf die Nase deines Hundes. Er wischt es mit der Pfote weg. Genau diesen Moment belohnst du. Mit der Zeit führst du das Kommando „Schäm dich" ein und lässt den Kleber weg.
Anleitung: Forme zunächst einen Kreis mit einem Arm dicht über dem Boden. Führe deinen Hund mit einem Leckerli hindurch. Erhöhe schrittweise. Wenn er sicher springt, forme einen Kreis mit beiden Armen. Kommando: „Hüpf".
Anleitung: Mache einen Ausfallschritt und führe deinen Hund mit einem Leckerli im Slalom durch deine Beine. Wechsle das Bein und wiederhole. Mit der Zeit lernt er, im Rhythmus durch deine Beine zu slalomen.
Anleitung: Versteck ein Leckerli oder Spielzeug unter einer von drei Tassen. Sag „Such" und lass deinen Hund suchen. Eines der wertvollsten Spiele überhaupt für geistige Auslastung.
Anleitung: Aufbauend auf „Pfote geben". Halte deine Hand etwas höher als gewohnt, sodass er sie nicht ganz erreicht. Er tippt mehrmals in die Luft. Führe das Kommando „Winke" ein.
Anleitung: Zeige deinem Hund immer dasselbe Spielzeug, nenne den Namen mehrmals und belohne, wenn er es bringt. Mit der Zeit kann er zwischen „Ball", „Seil" und „Knochen" unterscheiden.
Anleitung: Klebe ein Post-it auf die Tür in Nasenhöhe. Dein Hund tippt es an. Dann öffnest du eine Tür einen Spalt und bringst ihn dazu, das Post-it zu treffen, sodass die Tür zugeht. Kommando: „Zu".
Anleitung: Zeige deinem Hund sein Körbchen, führe ihn dorthin, lass ihn sich hinlegen und belohne. Übe das Kommando „Körbchen" so lange, bis er auf Zuruf selbstständig dorthin geht und sich ablegt.
Anleitung: Dein Hund liegt. Lass ihn dir eine Pfote geben und bewege deine Hand schrittweise über den anderen Vorderlauf, bis beide Pfoten überkreuzt auf dem Boden liegen. Kommando: „Überkreuz".
Anleitung: Setz dich auf den Boden. Halte ein Leckerli über deine Schulter. Dein Hund legt die Vorderpfoten auf deine Schulter, um ranzukommen. Belohne genau diesen Moment. Kommando: „Selfie".
Anleitung: Dein Hund kennt „Rückwärtslaufen". Jetzt stellst du dich breitbeinig vor ihn und lockst ihn rückwärts durch deine Beine hindurch. Das verlangt gutes Körperbewusstsein und viel Übung.
Anleitung: Aufbauend auf „Männchen machen". Führe ein Leckerli langsam im Kreis, während dein Hund auf den Hinterbeinen steht. Er dreht sich mit. Erst wenn er sicher balanciert, verlängerst du die Drehung. Kommando: „Tanz".
Anleitung: Klebe ein Post-it an den Lichtschalter. Dein Hund kennt bereits „Nase". Bringe ihn dazu, das Post-it zu antippen, bis er versteht, dass er den Schalter drücken soll. Mit der Zeit entfernst du das Post-it.
Anleitung: Zeige deinem Hund zwei Behälter. Bringe ihm bei, einen bestimmten farbigen Gegenstand in den richtigen Behälter zu legen. Das dauert Wochen, ist aber machbar und zeigt, wie viel Hunde wirklich verstehen.
Anleitung: Lege eine Decke auf den Boden. Bringe deinen Hund dazu, den Zipfel mit der Schnauze zu greifen. Dann locke ihn so, dass er sich vorwärts rollt und dabei in die Decke einrollt. Einer der komplexesten Körpertricks überhaupt.
Anleitung: Dein Hund kann bereits Gegenstände greifen. Setze eine weiche Mütze auf deinen Kopf und bringe ihn schrittweise dazu, sie zu greifen und herunterzuziehen. Viel Geduld nötig, Endresultat absolut sehenswert.
Anleitung: Befülle einen kleinen Becher mit Wasser. Bringe deinen Hund mit Leckerlis dazu, seinen Kopf über den Becher zu halten. Mit der Zeit versteht er, daraus zu trinken. Besonders nützlich für unterwegs.
Anleitung: Bringe deinen Hund dazu, ruhig zu bleiben, während du ihm ein Halstuch, eine Mütze oder eine Sonnenbrille aufsetzt. Basiert auf „Bleib" und „Warte". Braucht schrittweise Gewöhnung über mehrere Wochen.
Anleitung: Führe deinen Hund mit einer Leckerlibewegung hinter dir entlang und bringe ihn dazu, rückwärts um dich herumzugehen. Das erfordert außergewöhnliches Körperbewusstsein und ist ein echter Profi-Trick.
Anleitung: Dein Hund lernt, einen Gegenstand mit den Vorderpfoten oder der Schnauze zu schieben, oder mit dem Maul an einer Schnur zu ziehen. Basis: sicheres Greifen und Apportieren muss bereits klappen.
Anleitung: Übe täglich einen neuen Namen, benenne Spielzeuge konsequent und teste immer wieder. Border Collies können bis zu 200 Objektnamen lernen, andere Rassen durchaus 20 bis 30. Das fördert das Gedächtnis enorm.
Anleitung: Lege zuerst einen Stab auf den Boden. Führe deinen Hund darüber. Hebe ihn schrittweise an. Erhöhe erst, wenn dein Hund sicher und ohne Zögern springt. Kein Druck und keinen zu hohen Schwierigkeitsgrad zu früh.
Anleitung: Nur für körperlich fitte Hunde. Starte damit, dass dein Hund die Hinterpfoten auf deinem Arm ablegt. Bringe ihn schrittweise dazu, das Gewicht auf die Vorderpfoten zu verlagern. Das dauert Monate und verlangt gezielten Konditionsaufbau.
Anleitung: Du tippst auf den Boden, dein Hund tippt mit. Bringe ihm bei, abwechselnd Vorderpfoten zu heben im Rhythmus deiner Bewegung. Das ist Trickdogging auf absolutem Profiniveau.
Anleitung: Halte deinem Hund einen Pinsel so hin, dass er ihn greifen kann. Bringe ihn dazu, mit dem Pinsel eine Bewegung gegen eine Leinwand zu machen. Gelingt nur in winzigen Schritten über viele Wochen. Das Endprodukt: ein echtes Gemälde.
Anleitung: Aufbauend auf Trick 33. Dein Hund soll den Lichtschalter auf Zuruf betätigen, auch wenn du im anderen Zimmer bist. Das setzt sehr starke Impulskontrolle und Distanzkontrolle voraus.
Anleitung: Dein Hund greift ein Objekt, trägt es zu einem Mülleimer und lässt es hineinfallen. Das kombiniert Apportieren, Zielobjekttraining und Impulskontrolle. Realistisch trainierbar, aber sehr zeitintensiv.
Anleitung: Befestige ein Seil an der Türklinke. Bringe deinen Hund dazu, das Seil zu greifen und zu ziehen. Dann überträgst du das auf die echte Türklinke. Das Schließen kennst du aus Trick 27. Die Kombination entspricht echtem Assistenzhundstandard.
Anleitung: Dein Hund führt auf ein Startkommando eine Abfolge von Tricks aus: Sitz, Winken, Rolle, Peng, Verbeugen. Das setzt absolut verlässliche Einzeltricks voraus und ist die Königsdisziplin des Trickdoggings.
Anleitung: Das ist kein Showtrick mehr, sondern echte Arbeit. Ausgebildete Assistenzhunde öffnen Türen, bringen Telefone und unterstützen Menschen im Alltag. Wer mit seinem Hund bis hierher gekommen ist, hat ein Tier mit einem außergewöhnlich tiefen Verständnis für Kommunikation.