Die 50 beliebtesten Hundetricks zum beibringen:

Von leicht bis komplex in einer Tablle mit Erklärung

1500+ Hundehaltern beim bestehen geholfen

Was sind die beliebtesten hundetricks zum selber beibringen

Du willst deinem Hund Tricks beibringen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Oder du kennst die Basics schon, suchst aber nach der nächsten Herausforderung?

Dann ist dieser Artikel genau richtig. Du findest hier 50 Tricks, geordnet nach Schwierigkeit. Von den ersten einfachen Kommandos bis zu Kunststücken, bei denen selbst Hundetrainer zweimal hinschauen. Jeder Trick hat eine kurze Anleitung, damit du direkt loslegen kannst.

Ein wichtiger Hinweis vorab: Alle Tricks funktionieren am besten mit positiver Verstärkung. Das heißt, du belohnst immer das richtige Verhalten sofort, mit einem Leckerli, Lob oder einem Spielzeug. Strafen haben beim Tricktraining nichts verloren. Kurze Einheiten von 5 bis 10 Minuten sind besser als lange Sessions. Und: Übe immer in einer ruhigen Umgebung, bevor du mit Ablenkung arbeitest.

Die Top 50 beliebtesten Hundetricks im Überblick mit Erklärung

Leicht Stufe 1: Die Grundlagen Tricks 1–15
01
SitzDas erste Kommando für jeden Hund
Anleitung: Halte ein Leckerli über die Nase deines Hundes und bewege es langsam nach hinten über seinen Kopf. Der Hintern geht automatisch runter. Sobald er sitzt, sagst du „Sitz" und belohnst sofort.
02
PlatzAblegen auf Kommando
Anleitung: Dein Hund sitzt bereits. Führe das Leckerli von seiner Nase langsam senkrecht nach unten zum Boden. Er folgt mit dem Kopf und legt sich ab. Gib das Kommando „Platz" erst, wenn er wirklich unten ist.
03
BleibRuhig an einem Ort verweilen
Anleitung: Lass deinen Hund sitzen. Mache einen halben Schritt zurück und belohne ihn, wenn er nicht aufsteht. Verlängere Abstand und Dauer schrittweise über mehrere Tage.
04
KommDer wichtigste Sicherheitstrick
Anleitung: Ruf deinen Hund mit seinem Namen und dem Kommando „Komm", knie dich dabei kurz hin. Belohne überschwänglich jedes Mal, wenn er zu dir kommt. Das Kommen soll immer das Beste sein, was ihm passieren kann.
05
Pfote gebenDer Klassiker unter den Tricks
Anleitung: Lass deinen Hund sitzen. Halte ein Leckerli in der geschlossenen Faust auf Pfotenhöhe. Dein Hund tippt mit der Pfote dagegen. In dem Moment öffnest du die Hand, gibst das Leckerli und sagst „Pfote".
06
Andere PfoteDie linke oder rechte Seite gezielt ansprechen
Anleitung: Sobald „Pfote" sitzt, übst du dieselbe Übung mit der anderen Seite. Halte deine Hand so, dass er die andere Pfote heben muss. Kommando: „Andere Pfote" oder „Links".
07
High FivePfote trifft offene Hand
Anleitung: Aufbauend auf „Pfote geben". Halte deine offene Hand etwas höher und schräger. Dein Hund tippt dagegen. Führe das Kommando „High Five" ein, sobald er die Bewegung versteht.
08
Nein / AusImpulskontrolle als Grundlage
Anleitung: Lege ein Leckerli auf den Boden und decke es mit der Hand ab. Sobald dein Hund aufhört zu schnüffeln oder daran zu kratzen, bekommt er das Leckerli. So lernt er, auf Reize zu verzichten.
09
Bei Fuß gehenRuhig ohne Ziehen an der Leine laufen
Anleitung: Halte ein Leckerli an deiner linken Hüfte und laufe los. Belohne deinen Hund regelmäßig, wenn er auf Höhe deines Beins läuft, ohne zu ziehen. Konsequentes Üben macht lockeres Laufen zur Gewohnheit.
10
Dreh dichEine vollständige Drehung auf der Stelle
Anleitung: Halte ein Leckerli vor die Nase deines Hundes und führe es in einem langsamen Kreis. Dein Hund dreht sich mit. Sobald er eine vollständige Runde gedreht hat, gibst du das Kommando „Dreh" und belohnst.
11
RolleEinmal komplett über den Rücken rollen
Anleitung: Dein Hund liegt. Führe ein Leckerli von seiner Nase über die Schulter auf den Rücken, sodass er sich auf die Seite drehen muss. Bewege es weiter, bis er einmal komplett gerollt ist. Kommando erst, wenn die Bewegung klappt.
12
Schau mich anBewusster Blickkontakt auf Kommando
Anleitung: Halte ein Leckerli zwischen deinen Augen. Sobald dein Hund dir in die Augen schaut, sagst du „Ja" und belohnst. Ziel ist verlässlicher Blickkontakt auf das Kommando „Schau".
13
WarteKurze Pause vor einer Aktion
Anleitung: Strecke die flache Hand aus und sage „Warte". Dein Hund soll kurz innehalten, zum Beispiel vor dem Futter oder an der Tür. Nach zwei Sekunden gibst du das Freigabekommando „Okay".
14
Nase (Touch)Gegenstand oder Hand mit der Nase antippen
Anleitung: Halte deine Faust vor den Hund. Er wird sie mit der Nase antippen. Belohne diesen Nasentupfer und füge das Kommando „Nase" oder „Touch" ein. Das ist die Basis für viele spätere Tricks.
15
ApportGegenstand holen und zurückbringen
Anleitung: Wirf ein Spielzeug, sag „Hol" und belohne deinen Hund, wenn er es zurückbringt und dir gibt. Fang mit kurzen Distanzen an und steigere dich. Zuverlässiges Apportieren braucht oft mehrere Wochen.

Mittel Stufe 2: Aufbauende Tricks Tricks 16–30
16
Männchen machenAuf den Hinterbeinen balancieren
Anleitung: Dein Hund sitzt. Halte ein Leckerli etwas weiter über seinen Kopf. Er hebt die Vorderpfoten, um ranzukommen. Belohne sobald er auf den Hinterbeinen balanciert und verlängere die Dauer schrittweise.
17
VerbeugenVorne runter, Hintern bleibt oben
Anleitung: Steh vor deinem Hund. Führe ein Leckerli direkt zwischen seine Vorderpfoten. Er neigt sich nach vorne, der Hintern bleibt oben. Sobald er diese Position hält, gibst du das Kommando „Verbeugen" und belohnst sofort.
18
RückwärtslaufenMehrere Schritte rückwärts gehen
Anleitung: Steh vor deinem Hund und gehe langsam auf ihn zu. Er weicht automatisch zurück. Sage dabei „Zurück" und belohne nach einigen Schritten. Mit der Zeit kannst du das Kommando ohne Körpereinsatz geben.
19
KriechenIm Liegen vorwärts kriechen
Anleitung: Dein Hund liegt im „Platz". Halte ein Leckerli flach auf dem Boden vor seiner Nase und ziehe es langsam weg. Er kriecht nach. Lege deine freie Hand locker auf seinen Rücken, damit er nicht aufsteht. Kommando: „Kriech".
20
Toter Hund (Peng)Auf Schuss zur Seite kippen und liegenbleiben
Anleitung: Lege deinen Hund mit einem Leckerli sanft auf die Seite. Belohne diese Position ausgiebig. Dann führst du eine Pistolengeste ein und sagst „Peng". Dein Hund fällt zur Seite und bleibt regungslos liegen.
21
Schäm dichPfote an die Nase legen
Anleitung: Klebe ein kleines Stück Tesa auf die Nase deines Hundes. Er wischt es mit der Pfote weg. Genau diesen Moment belohnst du. Mit der Zeit führst du das Kommando „Schäm dich" ein und lässt den Kleber weg.
22
Hüpf durch die ArmeSprung durch einen Armreifen
Anleitung: Forme zunächst einen Kreis mit einem Arm dicht über dem Boden. Führe deinen Hund mit einem Leckerli hindurch. Erhöhe schrittweise. Wenn er sicher springt, forme einen Kreis mit beiden Armen. Kommando: „Hüpf".
23
Slalom durch die BeineZwischen den Beinen des Halters hindurch slalomen
Anleitung: Mache einen Ausfallschritt und führe deinen Hund mit einem Leckerli im Slalom durch deine Beine. Wechsle das Bein und wiederhole. Mit der Zeit lernt er, im Rhythmus durch deine Beine zu slalomen.
24
Suchspiel (Nasenarbeit)Versteckte Gegenstände aufspüren
Anleitung: Versteck ein Leckerli oder Spielzeug unter einer von drei Tassen. Sag „Such" und lass deinen Hund suchen. Eines der wertvollsten Spiele überhaupt für geistige Auslastung.
25
WinkenPfote in der Luft wedeln wie zum Abschied
Anleitung: Aufbauend auf „Pfote geben". Halte deine Hand etwas höher als gewohnt, sodass er sie nicht ganz erreicht. Er tippt mehrmals in die Luft. Führe das Kommando „Winke" ein.
26
Objekte nach Namen apportierenBall, Seil und Knochen auf Abruf unterscheiden
Anleitung: Zeige deinem Hund immer dasselbe Spielzeug, nenne den Namen mehrmals und belohne, wenn er es bringt. Mit der Zeit kann er zwischen „Ball", „Seil" und „Knochen" unterscheiden.
27
Tür schließenTür auf Kommando zuschubsen
Anleitung: Klebe ein Post-it auf die Tür in Nasenhöhe. Dein Hund tippt es an. Dann öffnest du eine Tür einen Spalt und bringst ihn dazu, das Post-it zu treffen, sodass die Tür zugeht. Kommando: „Zu".
28
Körbchen gehenAuf Zuruf selbstständig ins Bett gehen
Anleitung: Zeige deinem Hund sein Körbchen, führe ihn dorthin, lass ihn sich hinlegen und belohne. Übe das Kommando „Körbchen" so lange, bis er auf Zuruf selbstständig dorthin geht und sich ablegt.
29
Pfoten überkreuzenElegant überkreuzt liegenbleiben
Anleitung: Dein Hund liegt. Lass ihn dir eine Pfote geben und bewege deine Hand schrittweise über den anderen Vorderlauf, bis beide Pfoten überkreuzt auf dem Boden liegen. Kommando: „Überkreuz".
30
SelfiePfoten auf die Schulter des Besitzers legen
Anleitung: Setz dich auf den Boden. Halte ein Leckerli über deine Schulter. Dein Hund legt die Vorderpfoten auf deine Schulter, um ranzukommen. Belohne genau diesen Moment. Kommando: „Selfie".

Schwer Stufe 3: Fortgeschrittene Tricks Tricks 31–42
31
Rückwärts durch die BeineRückwärts zwischen den Beinen hindurch
Anleitung: Dein Hund kennt „Rückwärtslaufen". Jetzt stellst du dich breitbeinig vor ihn und lockst ihn rückwärts durch deine Beine hindurch. Das verlangt gutes Körperbewusstsein und viel Übung.
32
TanzenAuf den Hinterbeinen im Kreis drehen
Anleitung: Aufbauend auf „Männchen machen". Führe ein Leckerli langsam im Kreis, während dein Hund auf den Hinterbeinen steht. Er dreht sich mit. Erst wenn er sicher balanciert, verlängerst du die Drehung. Kommando: „Tanz".
33
Lichtschalter betätigenSchalter mit Nase oder Pfote drücken
Anleitung: Klebe ein Post-it an den Lichtschalter. Dein Hund kennt bereits „Nase". Bringe ihn dazu, das Post-it zu antippen, bis er versteht, dass er den Schalter drücken soll. Mit der Zeit entfernst du das Post-it.
34
Gegenstände nach Farbe sortierenEchte Kognitionsarbeit für schlaue Hunde
Anleitung: Zeige deinem Hund zwei Behälter. Bringe ihm bei, einen bestimmten farbigen Gegenstand in den richtigen Behälter zu legen. Das dauert Wochen, ist aber machbar und zeigt, wie viel Hunde wirklich verstehen.
35
Einrollen in eine DeckeDecke greifen und sich darin einrollen
Anleitung: Lege eine Decke auf den Boden. Bringe deinen Hund dazu, den Zipfel mit der Schnauze zu greifen. Dann locke ihn so, dass er sich vorwärts rollt und dabei in die Decke einrollt. Einer der komplexesten Körpertricks überhaupt.
36
Mütze vom Kopf nehmenKopfbedeckung des Besitzers apportieren
Anleitung: Dein Hund kann bereits Gegenstände greifen. Setze eine weiche Mütze auf deinen Kopf und bringe ihn schrittweise dazu, sie zu greifen und herunterzuziehen. Viel Geduld nötig, Endresultat absolut sehenswert.
37
Aus einem Becher trinkenPraktisch und elegant zugleich
Anleitung: Befülle einen kleinen Becher mit Wasser. Bringe deinen Hund mit Leckerlis dazu, seinen Kopf über den Becher zu halten. Mit der Zeit versteht er, daraus zu trinken. Besonders nützlich für unterwegs.
38
Verkleiden lassenRuhig bleiben während Kostüm angelegt wird
Anleitung: Bringe deinen Hund dazu, ruhig zu bleiben, während du ihm ein Halstuch, eine Mütze oder eine Sonnenbrille aufsetzt. Basiert auf „Bleib" und „Warte". Braucht schrittweise Gewöhnung über mehrere Wochen.
39
Rückwärts umkreisenDen Besitzer rückwärts umrunden
Anleitung: Führe deinen Hund mit einer Leckerlibewegung hinter dir entlang und bringe ihn dazu, rückwärts um dich herumzugehen. Das erfordert außergewöhnliches Körperbewusstsein und ist ein echter Profi-Trick.
40
Objekte schieben oder ziehenGegenstände aktiv bewegen
Anleitung: Dein Hund lernt, einen Gegenstand mit den Vorderpfoten oder der Schnauze zu schieben, oder mit dem Maul an einer Schnur zu ziehen. Basis: sicheres Greifen und Apportieren muss bereits klappen.
41
Namen von 10+ Objekten kennenUmfangreiches Wortschatz-Training
Anleitung: Übe täglich einen neuen Namen, benenne Spielzeuge konsequent und teste immer wieder. Border Collies können bis zu 200 Objektnamen lernen, andere Rassen durchaus 20 bis 30. Das fördert das Gedächtnis enorm.
42
Sprung über Stab oder ReifenGezielt über ein Hindernis springen
Anleitung: Lege zuerst einen Stab auf den Boden. Führe deinen Hund darüber. Hebe ihn schrittweise an. Erhöhe erst, wenn dein Hund sicher und ohne Zögern springt. Kein Druck und keinen zu hohen Schwierigkeitsgrad zu früh.

Profi Stufe 4: Profi-Tricks Tricks 43–50
43
Auf den Vorderpfoten laufenHandstand in Bewegung
Anleitung: Nur für körperlich fitte Hunde. Starte damit, dass dein Hund die Hinterpfoten auf deinem Arm ablegt. Bringe ihn schrittweise dazu, das Gewicht auf die Vorderpfoten zu verlagern. Das dauert Monate und verlangt gezielten Konditionsaufbau.
44
SteptanzRhythmisches Pfotetippen im Takt
Anleitung: Du tippst auf den Boden, dein Hund tippt mit. Bringe ihm bei, abwechselnd Vorderpfoten zu heben im Rhythmus deiner Bewegung. Das ist Trickdogging auf absolutem Profiniveau.
45
Bild malenMit dem Pinsel eine echte Leinwand bemalen
Anleitung: Halte deinem Hund einen Pinsel so hin, dass er ihn greifen kann. Bringe ihn dazu, mit dem Pinsel eine Bewegung gegen eine Leinwand zu machen. Gelingt nur in winzigen Schritten über viele Wochen. Das Endprodukt: ein echtes Gemälde.
46
Licht schalten aus DistanzLichtschalter auf Zuruf aus anderem Zimmer
Anleitung: Aufbauend auf Trick 33. Dein Hund soll den Lichtschalter auf Zuruf betätigen, auch wenn du im anderen Zimmer bist. Das setzt sehr starke Impulskontrolle und Distanzkontrolle voraus.
47
Müll aufheben und einwerfenGegenstand apportieren und in Eimer fallen lassen
Anleitung: Dein Hund greift ein Objekt, trägt es zu einem Mülleimer und lässt es hineinfallen. Das kombiniert Apportieren, Zielobjekttraining und Impulskontrolle. Realistisch trainierbar, aber sehr zeitintensiv.
48
Türen öffnen und schließenTürklinke bedienen, öffnen und zudrücken
Anleitung: Befestige ein Seil an der Türklinke. Bringe deinen Hund dazu, das Seil zu greifen und zu ziehen. Dann überträgst du das auf die echte Türklinke. Das Schließen kennst du aus Trick 27. Die Kombination entspricht echtem Assistenzhundstandard.
49
Trick-ChoreografieMehrere Tricks als Abfolge auf Startsignal
Anleitung: Dein Hund führt auf ein Startkommando eine Abfolge von Tricks aus: Sitz, Winken, Rolle, Peng, Verbeugen. Das setzt absolut verlässliche Einzeltricks voraus und ist die Königsdisziplin des Trickdoggings.
50
AssistenzhundaufgabenLicht, Telefon, Hilfe rufen, Alltag unterstützen
Anleitung: Das ist kein Showtrick mehr, sondern echte Arbeit. Ausgebildete Assistenzhunde öffnen Türen, bringen Telefone und unterstützen Menschen im Alltag. Wer mit seinem Hund bis hierher gekommen ist, hat ein Tier mit einem außergewöhnlich tiefen Verständnis für Kommunikation.

So lernst du die Tricks am schnellsten

Drei Regeln, die alles einfacher machen.

Erstens: Baue immer auf dem auf, was dein Hund schon kann. Kein Trick entsteht aus dem Nichts. „Männchen machen“ braucht „Sitz“, „Peng“ braucht „Platz“, und „Tanzen“ braucht „Männchen“. Die Reihenfolge in diesem Artikel ist kein Zufall.

Zweitens: Trainiere täglich, aber kurz. Fünf Minuten fokussiertes Training ist mehr wert als eine halbe Stunde, bei der dein Hund längst abgeschaltet hat. Hunde lernen durch Wiederholung und klare Signale, nicht durch Ausdauer.

Drittens: Belohne immer das richtige Verhalten. Sofort. Nicht nach drei Sekunden. Nicht nach dem nächsten Schritt. Im Moment, in dem dein Hund das Richtige tut. Das Timing ist alles.

Häufige Fragen zu Hundetricks

Wie lange dauert es, einem Hund einen neuen Trick beizubringen?

Das hängt vom Trick und vom Hund ab. Einfache Kommandos wie „Sitz“ lernen viele Hunde in wenigen Tagen. Mittelschwere Tricks brauchen oft zwei bis vier Wochen regelmäßigen Trainings. Profi-Tricks wie das Einrollen in eine Decke oder das Malen können Monate dauern. Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Konsistenz.

Ab welchem Alter kann ich meinem Hund Tricks beibringen?

Grundlegende Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“ kannst du schon mit 8 bis 10 Wochen beginnen, in kurzen Einheiten von zwei bis drei Minuten. Körperlich anspruchsvolle Tricks wie Springen oder auf den Vorderpfoten laufen solltest du erst trainieren, wenn der Hund ausgewachsen ist, meist ab 12 bis 18 Monaten je nach Rasse.

Brauche ich einen Clicker für das Tricktraining?

Nein, du brauchst keinen Clicker. Ein klares Wort wie „Ja“ oder „Super“ funktioniert genauso gut. Der Clicker hat den Vorteil, dass er immer gleich klingt und präziser ist im Timing. Wenn du viele Tricks trainierst oder komplexe Bewegungsabläufe aufbaust, kann er hilfreich sein. Für den Start reicht ein deutliches Markerwort vollkommen.

Mein Hund verliert schnell das Interesse. Was tun?

Kürzere Einheiten, mehr Abwechslung und schwächeres Futter. Oft liegt es daran, dass die Trainingseinheit zu lang ist oder der Trick zu schwer für die aktuelle Stufe. Gehe einen Schritt zurück zu etwas, das dein Hund sicher kann, ende mit einem Erfolgserlebnis und lass ihn danach spielen. Hunde lernen besser, wenn sie Lust haben und nicht, wenn sie müssen.

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